The Tonight

Tonight seemed nice. I liked the idea of tonight. A brief visit to an old favorite. Smoke twirling up into nothingness. A nice coffee, expertly brewed. Friends not seen in a while, longer hair than usual, before. The sitting. The talking. The watching the smoke twirl up top. That point of light, held in the hands like nothing else, and when removed, still held. The hot breeze. The warm breeze.

A nice film. A funny film. A hope and a chance that tonight might be the night you’re finally able to to forgot it. The happy half an hour when you do. The spilled popcorn when you don’t. The dirty fingers touching the littered ground for that dropped cellphone. The revulsion. The funny film. You didn’t stand a chance.

The terribleness of an unused tissue box. It’s against the rules.

Die Füße im Feuer

Wild zuckt der Blitz. In fahlem Lichte steht ein Turm.
Der Donner rollt. Ein Reiter kämpft mit seinem Roß,
Springt ab und pocht ans Tor und lärmt. Sein Mantel saust
Im Wind. Er hält den scheuen Fuchs am Zügel fest.
Ein schmales Gitterfenster schimmert goldenhell
Und knarrend öffnet jetzt das Tor ein Edelmann …
“Ich bin ein Knecht des Königs, als Kurier geschickt
Nach Nimes. Herbergt mich! Ihr kennt des Königs Rock!”
Es stürmt. Mein Gast bist du. Dein Kleid, was kümmert’s mich?
Tritt ein und wärme dich! Ich sorge für dein Tier!”
Der Reiter tritt in einen dunklen Ahnensaal,
Von eines weiten Herdes Feuer schwach erhellt,
Und je nach seines Flackerns launenhaftem Licht
Droht hier ein Hugenott im Harnisch, dort ein Weib,
Ein stolzes Edelweib aus braunem Ahnenbild…
Der Reiter wirft sich in den Sessel vor dem Herd
Und starrt in den lebend’gen Brand. Er brütet, gafft…
Leis sträubt sich ihm das Haar. Er kennt den Herd, den Saal…
Die Flamme zischt. Zwei Füße zucken in der Glut.

Den Abendtisch bestellt die greise Schaffnerin
Mit Linnen blendend weiß. Das Edelmägdlein hilft.
Ein Knabe trug den Krug mit Wein. Der Kinder Blick
Hangt schreckensstarr am Gast und hangt am Herd entsetzt…
Die Flamme zischt. Zwei Füße zucken in der Glut.
“Verdammt! Dasselbe Wappen! Dieser selbe Saal!
Drei Jahre sind’s…Auf einer Hugenottenjagd…
Ein fein, halsstarrig Weib…’Wo steckt der Junker? Sprich!’
Sie schweigt. ‘Bekenn!’ Sie schweigt. ‘Gib ihn heraus!’ Sie schweigt.

Ich werde wild. Der Stolz! Ich zerre das Geschöpf…
Die nackten Füße pack ich ihr und strecke sie
Tief mitten in die Glut…”Gib ihn heraus!”…Sie schweigt…
Sie windet sich…Sahst du das Wappen nicht am Tor?
Wer hieß dich hier zu Gaste gehen, dummer Narr?
Hat er nur einen Tropfen Bluts, erwürgt er dich.”–
Eintritt der Edelmann. “Du träumst! Zu Tische, Gast…”

Da sitzen sie. Die drei in ihrer schwarzen Tracht
Und er. Doch keins der Kinder spricht das Tischgebet.
Ihn starren sie mit aufgerißnen Augen an –
Den Becher füllt und übergießt er, stürzt den Trunk,
Springt auf: “Herr, gebet jetzt mir meine Lagerstatt!
Müd bin ich wie ein Hund!” Ein Diener leuchtet ihm,
Doch auf der Schwelle wirft er einen Blick zurück
Und sieht den Knaben flüstern in des Vaters Ohr…
Dem Diener folgt er taumelnd in das Turmgemach.
Fest riegelt er die Tür. Er prüft Pistol und Schwert.
Gell pfeift der Sturm. Die Diele bebt. Die Decke stöhnt.
Die Treppe kracht…Dröhnt hier ein Tritt? Schleicht dort ein Schritt?

Ihn täuscht das Ohr. Vorüberwandelt Mitternacht.
Auf seinen Lidern lastet Blei, und schlummernd sinkt
Er auf das Lager. Draußen plätschert Regenflut.
Er träumt. “Gesteh!” Sie schweigt. “Gib ihn heraus!” Sie schweigt.

Er zerrt das Weib. Zwei Füße zucken in der Glut.
Aufsprüht und zischt ein Feuermeer, das ihn verschlingt…
“Erwach! Du solltest längst von hinnen sein! Es tagt!”
Durch die Tapetentür in das Gemach gelangt,
Vor seinem Lager steht des Schlosses Herr–ergraut,
Dem gestern dunkelbraun sich noch gekraust das Haar.

Sie reiten durch den Wald. Kein Lüftchen regt sich heut.
Zersplittert liegen Ästetrümmer quer im Pfad.
Die frühsten Vöglein zwitschern, halb im Traume noch.
Friedsel’ge Wolken schimmern durch die klare Luft,
Als kehrten Engel heim von einer nächt’gen Wacht.
Die dunklen Schollen atmen kräft’gen Erdgeruch.
Die Ebne öffnet sich. Im Felde geht ein Pflug.
Der Reiter lauert aus den Augenwinkeln: “Herr,
Ihr seid ein kluger Mann und voll Besonnenheit
Und wißt, daß ich dem größten König eigen bin.
Lebt wohl! Auf Nimmerwiedersehn!” Der andre spricht:
“Du sagst’s! Dem größten König eigen! Heute ward
Sein Dienst mir schwer…Gemordet hast Du teuflisch mir
Mein Weib! Und lebst…Mein ist die Rache, redet Gott.”

C. F. Meyer

Lost Control

I so desperately wish to experience, or to have the time back–to go back to a kind of time and place from my childhood where I was happy. These moments aren’t truly restricted to my childhood, but another part of the draw is that there wasn’t any negative shit attached to them, and in that way things were less complex. Complexity on its own isn’t a bad thing, in fact, I’m finding more that the busier I am the happier I seem to be. Even the added stress of too much work turns out to push me to the point where that work simply gets done. And even then sometimes when that work doesn’t get done, it’s not an insurmountable shame to explain why it hadn’t been, get it done, and move on with life. The fact that these moments still happen is worth something, too. I know that they can still happen, that they do happen, that they will happen again. Lately, they’ve just been mixed with the other sort.

It’s the other sort I can’t stand. It’s the other sort that causes me such an insurmountable anxiety. The kind that makes me rather in bed for hours, willing myself to stay unconscious for that much longer. Unfortunately it’s also the kind that makes my chest literally hurt and my fingers shake. Men’s normal diversions work to a point. As I’ve mentioned, working helps a lot. The drink, no matter how strong, doesn’t seem to last long enough, though, and so is it also with any drugs proscribed. I’m not terribly religious, but strangely appeals to God seem to help me fall asleep. Warm showers don’t work anymore. I’ve lost important coping mechanisms. I’ll try a bike ride soon.

What was most impactful, though, and it’s happened but just in the past few minutes was finding an email. I don’t have a printer with me, but I full intend on printing it as soon as possible, to keep keep it as close as possible to me at all times. I only hope what was in is still true. Someday the children will have peace. I swear I’ll help them find it.